Diesmal ging es nicht um ausgefeilte Technik, perfekte Einstellungen oder die klügste Kamera. Stattdessen machten sich zwei Gruppen mit zwei analogen Schwarzweißkameras auf die Suche nach Motiven in Hohen Neuendorf. Das Thema: „Top oder Flop“. Jeder hatte nur sechs Aufnahmen zur Verfügung – mehr nicht. Danach wurde die Kamera weitergereicht.
Und genau das machte den besonderen Reiz aus. Kein Blick aufs Display, kein Löschen, kein zweiter Versuch. Jedes Foto musste sitzen – oder eben auch nicht. Die Spannung aus früheren Zeiten war plötzlich wieder da: Was ist am Ende tatsächlich auf dem Film?
Bei der späteren Auswertung zeigte sich: Die meisten Bilder sprechen für sich. Manche Motive sind überraschend, einige erzählen eine kleine Geschichte oder stehen für ganz persönliche Erlebnisse und Sichtweisen, und wer hätte das gedacht: Mehrere Aufnahmen ähneln sich sehr … 😉
Und noch eine Überraschung: Erstaunlich viele Aufnahmen sind technisch richtig gut gelungen. Scharfe Bilder, interessante Perspektiven und gute Ausschnitte waren dabei. Natürlich gab es auch die unvermeidlichen Klassiker: ein Finger auf der Linse, ein schiefer Blick oder eine unstimmige Belichtung.
Aber genau das gehört dazu. Denn bei dieser Foto-Challenge ging es weniger darum, das perfekte Foto zu machen. Man braucht nicht viel Technik – manchmal reichen sechs Chancen, ein gutes Auge und ein bisschen Entschlossenheit.
Würden Sie auch so entscheiden? Ist das für Sie „Top“?
Und hier die Ergebnisse für „Flop“ …
Fotos: die Foto-AG
