Sommersonnenwende und Fête de la musique –
das gehört zusammen. Was 1981 in Paris mit einem Straßenfest begann, wird inzwischen weltweit in 1300 Städten gefeiert, natürlich auch in Hohen Neuendorf. Viele, viele Musiker spielen nach dem Motto „umsonst und draußen“.
Der Kulturkreis Hohen Neuendorf und Nordbahngemeinden mit Courage e.V. haben wieder gemeinsam ein tolles Musikfest in Hohen Neuendorf organisieren können. Und : Glück muss man haben! Während in Berlin ordentliche Gewittergüsse niedergingen, blieb es am Inselplatz und im Wasserwerk trocken und heiß. Fünf Stunden lang wurde bei bester Stimmung auf unterschiedlichste Weise musiziert. Man staunt, wie viele Musiker so alles in der Nachbarschaft wohnen. Hier spielten tatsächlich überwiegend Hohen Neuendorfer und einige Freunde aus Berlin.
Im Wasserwerk sorgten fünf Bands für gute Stimmung. Die Wasserwerker und die Feuerwehr mit ihrem Catering legten sich richtig ins Zeug, um die optimalen Rahmenbedingungen zu schaffen und waren ausgesprochen gut besucht. Einige Hundert Besucher (500?) strömten durchs Gelände. Einige neue coole Bands heizten ein. Insbesondere Ripman boten eine routinierte Show mit knalligen Showeffekten, die Rattlesnakes versorgten u.a. die Technik.
Für ein besonders schönes Ambiente sorgte die Weinhandlung Cavaisimo. Am Inselplatz im Osramviertel ist es urgemütlich. Der Chor Cross Over des Kulturkreises begann. Nach verschiedenen, teils auch sehr jungen Singer-Song-Writern, einem erfahrenen Gitarrenduo und der Kulturkreis-Jazzband Trio++ und dem Duo a Caminho sorgten schließlich die Ukulelers aus Glienicke mit bekannten und tanzbaren Schlagern für ein Stimmungshoch am Schluss und mussten mehrere Zugaben geben. „Griechischer Wein“ wurde natürlich umgedichtet in „Spanischer Wein “und wurde kurz vor 22 Uhr von allen über den Platz geschickt.
Bevor man sich beschwingt auf den Heimweg begab, wurden wir gefragt:
„Wann ist das im nächsten Jahr?“ Na, am 21. Juni!
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