
Eine deutsche, eine russische und eine iranische Musikerin, die in drei verschiedenen deutschen Städten leben, spielen seit Jahren zusammen auf „sixty1strings“.
Das meint die ungewöhnliche Kombination : Mandoline, Gitarre und Harfe, für die es eigentlich wenige Stücke gibt. Die erfahrenen und sehr erfolgreichen Musikerinnen haben geeignete Werke umgeschrieben und präsentierten sie in höchster Präzision. Für das Publikum am 13. Juni im Rathaussaal spielte das Trio zunächst Werke „entlang der Donau“. Schließlich hörte man u.a. berührende Melodien von Camille Saint-Saens und andalusischen Gitanos. Ein wahrer String-Genuss an einem ansonsten verregneten Juni-Wochenende. Ein dankbares Publikum applaudierte lange und für zwei Zugaben.
Text und Videoaufnahmen: Ingrid Gabriel-Abraham
