Weder noch! Denn auch „Fifty Shades of Grey“ ist fotografisch gesehen eher untertrieben. In unseren vergangenen Workshops zur Schwarzweißfotografie haben wir gelernt, dass ein digitales Schwarzweißbild typischerweise 256 Helligkeitsstufen zwischen reinem Schwarz und reinem Weiß besitzt. Gerade das macht diese Art der Fotografie so spannend, denn den gestalterischen Möglichkeiten sind dabei kaum Grenzen gesetzt.
Ohne Farbe konzentriert sich das Auge stärker auf:
• Licht
• Schatten
• Formen
• Texturen
• Linien
• Emotionen
Wer in Schwarzweiß fotografiert, sollte sowohl die Kameraeinstellungen als auch das Motiv bewusst darauf abstimmen. Andernfalls können beispielsweise eine rote Paprika und eine Gurke im fertigen Bild nahezu identisch wirken.

Der Praxistest wurde danach wieder zu einer Challenge: Im Losverfahren erhielt jeder eine Kategorie zum Thema Kontraste und Gegensätze, zu der eine Collage erstellt werden sollte – natürlich in Schwarzweiß.
Bei der gemeinsamen Auswertung standen gleich zwei Entscheidungen an: die Prämierung der besten Collage und wer hat die meisten Treffer beim Quiz „Was ist was?“.
Und hier sind die Ergebnisse, die sich wirklich sehen lassen können: << zur Bildergalerie >>
Fotos und Text: Kathy Kranz









